Archive für Januar 2010

Coromandel Peninsula

Beatrix und ich haben uns dieses Wochenende den Freitag und den Montag freigenommen. Am Freitag sind wir dann zusammen mit Jenny und Eva auf die Coromandel Halbinsel gefahren. Diese Halbinsel - die wir von unserem Haus aus sehen können - trennt den Hauraki Gulf vom Pazifischen Ozean.

1. Tag - Freitag

Um auf die Halbinsel zu gelangen, mussten wir an Auckland vorbei in den Süden fahren. Dann sind wir an der Ostküste der Halbinsel bis nach Tairua gefahren. Dort haben wir uns zunächst ein Motel für die nächsten zwei Nächte gesucht (und gefunden). 

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Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, sind wir zum Mount Paku gefahren, der vor dem Ort auf einer kleinen Halbinsel liegt. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Bergketten im Westen und den Ozean im Osten und natürlich auch auf den Ort. Nach dem Abstieg sind wir dann zum Sailors Grave gefahren und haben uns an den Strand gelegt. Zum Schwimmen war uns allen das Wasser aber etwas zu kalt. Dafür ging’s dann etwas später weiter zum Hot Water Beach. Hier kann man sich bei Niedrigwasser am Strand Löcher buddeln. Dann wird dort Wasser nach oben gedrückt, da sich unter dem Strand in ca. 160m zwei “Hotspots” befinden, wo dieses Wasser durch noch heiße Lava aufgewärmt wird. So bilden sich dann Pools, in denen man im warmen Wasser sitzen und auf das Meer schauen kann. Zum Abschluss gab es dann in einem echten Pub in Tairua ein deftiges Abendessen.

2. Tag - Samstag

Am zweiten Tag sind wir wieder zeitig losgefahren, da wir wieder bei Niedrigwasser an der Cathedral Cove sein wollten. Für alle “Chroniken von Narnia” Fans: zu Beginn des zweiten Teils ist das die Stelle im Film, an der die vier Geschwister vom Bahnhof an den Strand kommen. Wir sind genau aus diesem Durchgang auch an den Strand gegangen.

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Am Nachmittag sind wir dann zum Relaxen noch an den Otama Beach gefahren. An diesem kilometerlangen weißen Sandstrand waren wir dann - obwohl Wochenende war und hier noch Schulferien sind - fast allein. Am frühen Abend ging’s dann zurück nach Tairua. An vielen Stellen der Straße hatte man super Ausblicke auf das Meer und kleine Inseln.

3. Tag - Sonntag

Da es in unserem Apartment nur Instant-Kaffee gab, bin ich am Morgen erst mal in den Ort gelaufen und habe dort in einem Cafe “Coffee-to-go” für Beatrix, Jenny und mich besorgt (es war nicht weit, aber der Kaffee ziemlich heiß ;-) ). Nach einem ausführlichen Frühstück sind wir dann wieder Richtung Norden gefahren. Auf der Route 309 haben wir dann zuerst an einer Stelle gehalten, an der man bis zu 600 Jahre alte Kauri-Bäume bewundern kann. Dann ging’s weiter zum Waiau Waterfall. Anschließend sind wir dann noch zu den Waiau Waterworks gegangen. Da hat sich ein Bastler mit verschiedenen Wasserspielen selbst verwirklicht.

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Am Ende der ca. 20 Kilometer langen unfestigten Route 309 sind wir dann in Coromondal Town angekommen. Hier gibt es noch einige Häuser aus der frühen Siedlerzeit. An der Westküste von Coromandel sind wir dann über die Küstenstraße zurück nach Hause gefahren.

Es war ein Super-Wochenende !

Heliflug über Auckland

Heute morgen um 4:30 haben wir Jenny vom Flughafen abgeholt, die für knapp zwei Wochen bei uns bleiben wird. Nachdem wir wieder zuhause waren, haben wir uns erst noch einmal für ca. 3 Stunden hingelegt. Nach einem ausführlichen Frühstück sind wir dann zum Heliport nach Auckland gefahren um einen Rundflug über Auckland und Rangitoto zu machen. Dort angekommen, haben wir zunächst Schwimmwesten und ein Einweisung dazu vom netten Bodenpersonal ;-) erhalten. 

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Wir haben dann einen Rundflug über den Hafen, an der Stadt vorbei und über Devenport gemacht. Von dort aus ging es dann über den Gulf nach Rangitoto Island. Die Insel hatten wir ja am letzten Wochenende schon erlaufen, der Eindruck aus der Luft war dann aber noch einmal super. Nach Rangitoto ging’s dann wieder zurück zum Heliport.
Von dort aus sind wir dann noch an die Mission Bay gefahren und sind dort etwas an der Promenade langgelaufen.

Rangitoto Island

Heute sind Beatrix und ich mit der Fähre von Devonport nach Rangitoto Island gefahren. Diese Insel ist vor ca. 600 Jahren durch einen Vulkanausbruch entstanden. Von der Anlegestelle aus sind wir auf dem kürzesten Weg auf den Gipfel des Vulkans gelaufen. Zum Teil ging es schon ziemlich steil bergauf und gutes Schuhwerk war angesagt, da man über Lava laufen muss. Kurz vor dem Gipfel haben wir noch einen kurzen Abstecher zu den Lava Höhlen gemacht.

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Vom höchsten Punkt aus hat man dann einen supertollen Ausblick auf Auckland aber auch auf alle viele andere Inseln im Hauraki Gulf. Wir sind dann noch im den Krater gelaufen.Für den Abstieg haben wir dann einen weniger steilen Weg gewählt. Allerdings führte dieser Weg dann durch Lavafelder ohne Schatten. Wir sind fast drei Stunden gelaufen und haben nur eine kleine Pause in einer schönen kleinen Bucht gemacht. Als wir dann endlich wieder den Fähranleger erreicht hatten, waren wir ziemlich geschafft. 

Kanufahrt

Heute sind wir mit Eva und Raphael noch einmal ein Stück in den Norden gefahren. Von Puhoi aus kann man mit dem Kanu bis an’s Meer fahren, das sind ca. 8 km. Eva und Raphael haben die Strecke in knapp zwei Stunden bewältigt. Wir sind schon vorher an die Endstation - Wenderholm Regional Park - gefahren und haben dort noch einen Spaziergang gemacht, bis wir die beiden wieder einsammeln konnten. Die beiden Kanuten hatten sichtlich Spaß gehabt.

Bilder

Weil es hier viel zu sehen gibt, haben wir mittlerweile auch sehr viele Bilder gemacht. Aus diesen Bildern wollten wir zunächst die “Top Ten” zusammenstellen, was aber bei der Auswahl schwer gefallen ist. Daher sind daraus die “Top Twenty” geworden ;-)

Den Link zu diesem Album gibt es hier unten und auch in der Menüleiste. Wir werden das Album auch von Zeit zu Zeit überarbeiten, daher immer ‘mal wieder reinschauen. Alle Bilder sind in Originalgröße, d.h. die Ladezeit ist etwas länger als bei den anderen Bildern in unserem Fotoalbum. Wer sich Bilder herunterladen möchte - z.B. als Bildschirmhintergrund - darf dies gerne tun.