Archive für 25.01.10

Coromandel Peninsula

Beatrix und ich haben uns dieses Wochenende den Freitag und den Montag freigenommen. Am Freitag sind wir dann zusammen mit Jenny und Eva auf die Coromandel Halbinsel gefahren. Diese Halbinsel - die wir von unserem Haus aus sehen können - trennt den Hauraki Gulf vom Pazifischen Ozean.

1. Tag - Freitag

Um auf die Halbinsel zu gelangen, mussten wir an Auckland vorbei in den Süden fahren. Dann sind wir an der Ostküste der Halbinsel bis nach Tairua gefahren. Dort haben wir uns zunächst ein Motel für die nächsten zwei Nächte gesucht (und gefunden). 

dsc_3038.jpg

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, sind wir zum Mount Paku gefahren, der vor dem Ort auf einer kleinen Halbinsel liegt. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Bergketten im Westen und den Ozean im Osten und natürlich auch auf den Ort. Nach dem Abstieg sind wir dann zum Sailors Grave gefahren und haben uns an den Strand gelegt. Zum Schwimmen war uns allen das Wasser aber etwas zu kalt. Dafür ging’s dann etwas später weiter zum Hot Water Beach. Hier kann man sich bei Niedrigwasser am Strand Löcher buddeln. Dann wird dort Wasser nach oben gedrückt, da sich unter dem Strand in ca. 160m zwei “Hotspots” befinden, wo dieses Wasser durch noch heiße Lava aufgewärmt wird. So bilden sich dann Pools, in denen man im warmen Wasser sitzen und auf das Meer schauen kann. Zum Abschluss gab es dann in einem echten Pub in Tairua ein deftiges Abendessen.

2. Tag - Samstag

Am zweiten Tag sind wir wieder zeitig losgefahren, da wir wieder bei Niedrigwasser an der Cathedral Cove sein wollten. Für alle “Chroniken von Narnia” Fans: zu Beginn des zweiten Teils ist das die Stelle im Film, an der die vier Geschwister vom Bahnhof an den Strand kommen. Wir sind genau aus diesem Durchgang auch an den Strand gegangen.

dsc_3063.jpg

Am Nachmittag sind wir dann zum Relaxen noch an den Otama Beach gefahren. An diesem kilometerlangen weißen Sandstrand waren wir dann - obwohl Wochenende war und hier noch Schulferien sind - fast allein. Am frühen Abend ging’s dann zurück nach Tairua. An vielen Stellen der Straße hatte man super Ausblicke auf das Meer und kleine Inseln.

3. Tag - Sonntag

Da es in unserem Apartment nur Instant-Kaffee gab, bin ich am Morgen erst mal in den Ort gelaufen und habe dort in einem Cafe “Coffee-to-go” für Beatrix, Jenny und mich besorgt (es war nicht weit, aber der Kaffee ziemlich heiß ;-) ). Nach einem ausführlichen Frühstück sind wir dann wieder Richtung Norden gefahren. Auf der Route 309 haben wir dann zuerst an einer Stelle gehalten, an der man bis zu 600 Jahre alte Kauri-Bäume bewundern kann. Dann ging’s weiter zum Waiau Waterfall. Anschließend sind wir dann noch zu den Waiau Waterworks gegangen. Da hat sich ein Bastler mit verschiedenen Wasserspielen selbst verwirklicht.

 dsc_3159.jpg

Am Ende der ca. 20 Kilometer langen unfestigten Route 309 sind wir dann in Coromondal Town angekommen. Hier gibt es noch einige Häuser aus der frühen Siedlerzeit. An der Westküste von Coromandel sind wir dann über die Küstenstraße zurück nach Hause gefahren.

Es war ein Super-Wochenende !

|